ältere Frau liegend lächelnd im Hintergund jüngere Frau lächelnd

Am Ende wissen, wie es geht

Letzte-Hilfe-Kurs am 27. Januar

Erste Hilfe im Alltag zu leisten, ist selbstverständlich. Schließlich geht es darum, Leben zu retten. Doch wie kann man Menschen helfen, deren Leben nicht mehr zu retten ist, die sterben?

Die meisten Betroffenen wünschen sich, in der vertrauten Umgebung, im eigenen Zuhause oder auch im Pflegeheim für immer die Augen zu schließen. Für Angehörige und Nahestehende eine Situation, die unsicher oder hilflos macht, denn Sterben findet in der Regel hinter verschlossenen Türen, im Krankenhaus oder Hospiz, statt und unsere Erfahrungen mit der Sterbebegleitung sind verloren gegangen.
Doch Sterben ist Teil des Lebens und ob wir wollen oder nicht: irgendwann müssen wir uns alle dem Thema stellen. Was es dafür braucht, wie man Freunde und Angehörige, die im Sterben liegen, begleiten kann, wo man professionelle Hilfe bekommt oder was man zu Vorsorgemöglichkeiten und Bestattung wissen muss, das lernen Laien im „Letzte-Hilfe-in-Berlin“-Kurs vom Kompetenzzentrum Palliative Geriatrie (KPG).

„Wir vermitteln, was nötig ist, um sich einem sterbenden Menschen ohne Ängste und Unsicherheiten zuzuwenden, erklären, was beim Sterbevorgang passiert oder wie man bestimmte Zeichen – zum Beispiel für Schmerzen – deuten kann. Im Kurs geht es auch ganz praktisch zu, so zeigen wir, wie sich Sekt wunderbar einsetzen lässt, um den Mund Sterbender zu pflegen und warum das so wichtig ist oder was man bei einsetzender Atemnot oder Schmerzen tun kann“, erklärt Dirk Müller, Leiter des Bereichs Hospiz und Palliative Geriatrie, der schon viele Menschen am Ende ihres Lebens begleitet hat.

Wann: Freitag, 27. Januar 2023, 10-16 Uhr
Wo: Hospiz Ost, Richard-Sorge-Straße 20, 12049 Berlin (Friedrichshain)
Kosten: Die Teilnahme kostet 19,90 Euro pro Person.
Anmeldung: letzte-hilfe@palliative-geriatrie.de | Telefon 030 /4 22 65-838

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