Richard-von-Weizsäcker-Journalistenpreis

der Unionhilfswerk-Förderstiftung

Um die Themen "Sterben, Tod und Trauer" in den Medien zu fördern und diesen mehr gesamtgesellschaftliche Beachtung zu verschaffen, lobt die Unionhilfswerk-Förderstiftung alle zwei Jahre einen Journalistenpreis aus.

Der mit insgesamt 10.000 Euro datierte Preis berücksichtigt gleichberechtigt Beiträge aus Print, Hörfunk, Online und Fernsehen. Die Preisträger werden durch eine Fachjury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Dr. Wolfgang Huber, dem ehemaligen Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, ermittelt.

Die Preisverleihung findet traditionell in der Bertelsmann-Hauptstadtrepräsentanz, Unter den Linden 1, statt. Die Auszeichnung wird seit 2006 verliehen. Im Jahr 2012 wurde der Preis in "Richard-von-Weizsäcker-Journalistenpreis der Unionhilfswerk-Förderstiftung" umbenannt.

Die Resonanz auf die Ausschreibung nimmt dabei kontinuierlich zu: Ein schönes Signal, das zeigt, dass diese wichtigen Themen immer stärker in den Medien und somit im Bewusstsein der Menschen ankommen.

Hier gelangen Sie zu den zurückliegenden Preisverleihungen.

Journalistenpreis 2020

Das Motto des Richard-von-Weizsäcker-Journalistenpreises 2020 lautet

„Ich bin für Dich da!“   

                      “Werde ich auch morgen noch gut umsorgt?“

Wie bedeutend die Frage nach dem Umsorgt-Sein ist, zeigt sich tagtäglich. Die demografische Entwicklung, verbunden mit dem Mangel an Pflegekräften und der Suche nach Lösungen, sind die gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit.

Antworten und Lösungsansätze sind so vielgestaltig wie kontrovers. Sie erzeugen nicht selten Angst vor dem Verlust von Selbstbestimmung im Alter, dem Verlust altvertrauter, elementarer Werte einerseits.  Anderseits stimmen sie zuversichtlich, wenn es um beispielhafte gute Lösungen und Antworten auf unsere Fragen geht, bei denen die Menschlichkeit im Mittelpunkt bleibt.

Es geht um das Umsorgen von Menschen, die Hilfe benötigen, bis zuletzt. Die Geschichten sollen Mut machen, sich auch zukünftig für Hilfebedürftige zu engagieren – ob als Haupt-, Ehrenamtliche oder Nahestehende. Sie können von unterstützenden Möglichkeiten dank moderner Technik genauso erzählen wie von direkter Menschlichkeit und Würde trotz schwieriger Bedingungen.

Berücksichtigt werden Beiträge aus Print, Hörfunk, Online und Fernsehen, die zwischen dem 1. Januar 2019 und 31. Mai 2020 erschienen sind. Einsendeschluss war der 1. Juni 2020.

Sie wollen sich bewerben? Dann nutzen Sie bitte die Teilnahmeerklärung. Wenn Sie das Dokument in einem anderem Programm öffnen, z.B. Adobe Acrobat, können Sie es online ausfüllen.

Die feierliche Preisverleihung findet am 11. November 2020 in der Bertelsmann Hauptstadtrepräsentanz statt.

Vorsitzender der Journalistenpreis-Jury ist auch dieses Mal Altbischof Prof. Dr. Dr. Wolfgang Huber. Ihm zur Seite stehen renommierte Medienvertreterinnen und Medienvertreter wie die Chefredakteurin der Berliner Morgenpost Christine Richter, die ehemalige Chefredakteurin der TAZ und Vize-Chefredakteurin der Berliner Zeitung Georgia Tornow und der RBB-Moderator Alexander Dieck.

Ansprechpartnerin

Frau Gina Schmelter, Pressereferentin und -sprecherin, Redakteurin

030 / 4 22 65 -813
030 / 4 22 65 -800

Unionhilfswerk
Sozialeinrichtungen gemeinnützige GmbH
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Pressearbeit, Redaktion der "Wir für Berlin"

Seitennummer: 00407
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