Freiwilliges Engagement hat viele Gesichter

Hier lernen Sie einige unserer Helferinnen und Helfer kennen

Aktuell sind fast 1000 ehrenamtlich und freiwillig engagierte Menschen in unseren Einrichtungen, Projekten, den Bezirksverbänden sowie den Interessengemeinschaften des Landesverbandes aktiv. Hier stellen wir Ihnen einige unserer freiwilligen Mitarbeiter vor. 

Monika Gräfe

Seit gut 11 Jahren besucht Frau Gräfe eine Wohngruppe im Wohnheim für Menschen mit geistiger Behinderung in Treptow und kümmert sich dabei sehr engagiert um vier autistische Erwachsene. Sie liest Ihnen vor allem vor. Der Einsatz für Erwachsene mit Handicap ist für Monika Gräfe eine willkommene Herausforderung und das Engagement tut ihr gut. Außerdem ist sie begeistert davon, welche Beachtung "uns Engagierten im UNIONHILFSWERK geschenkt wird!"



Hans Komorowski

Hans Komorowski aus Lichtenberg und Ali aus dem Libanon sind ein Tandem des UNIONHILFSWERK-Projektes Integrationspatenschaften. Kennengelernt haben sich die beiden im Deutschkurs von Hans in der Flüchtlingsunterkunft in Lichtenberg. Überzeugt von dieser individuellen und sehr persönlichen Form des Engagements, unterstützt Hans Ali, der eine körperliche Beeinträchtigung hat. Für den Engagierten  wiederum hat sich nicht nur eine neue, andere Perspektive auf die - vor allem arabische - Welt ergeben, sondern der Begriff »Solidarität« wurde für ihn wieder greifbar.


Stefanie Wernecke

Die Geisteswissenschaftlerin (M.A.) engagiert sich im Mentoring-Projekt „Ausblicke“ und unterstützt als Mentorin Auszubildende in ihrer betrieblichen Erstausbildung. Gemeinsam besprechen sie Probleme während der Ausbildung und suchen nach Lösungen. Auch Dank Stefanies Einsatz hat ihr Mentee die Prüfungen seiner Berufsausbildung zum IT-Systemelektroniker mittlerweile erfolgreich abgeschlossen. Mentorin und Mentee freuen sich über diese Entwicklung. Die Begleitung im Ausbildungsmentoring geht meist über 12 Monate mit wöchentlichen Treffen.


Nina Coenen

Die Journalistin Nina Coenen engagiert sich seit 2015 im Flüchtlingsbereich. Gemeinsam mit geflüchteten medienbegeisterten Menschen gründete sie das Projekt R.future-TV, das jetzt in der Gemeinschaftsunterkunft in Pankow im Rahmen der Kulturvermittlung erfolgreich fortgesetzt wird. Der Name ist Programm und setzt sich aus "Refugee" und "Future" zusammen. Dabei hat Nina Coenen vor allem einen Wunsch:„dass die Notwendigkeit einer Kultur- und Wertevermittlung stärker in den allgemeinen Fokus rückt. Ohne sie ist eine erfolgreiche Integration nicht denkbar.“


Brigitte Schmelz

Die gelernte Einzelhandelskauffrau suchte nach dem Tod ihres Mannes eine Möglichkeit, sich im Rentenalter sozial zu engagieren. Inzwischen ist sie für die Kinder unserer Kita "Kinderinsel" wie eine Großmutter und unterstützt die hauptamtlichen Kolleginnen und Kollegen tatkräftig. Zwei Tage in der Woche ist Brigitte Schmelz in der Kita - wenn kurzfristig Verstärkung gebraucht wird, auch häufiger. Der Kontakt zu den Kindern mache sie glücklich, so Frau Schmelz.


Gerhard Wahl

Der 67-jährige leitet seit 2013 jeden Freitag eine offene Malgruppe für Menschen mit psychischer Erkrankung in unserer Kontakt- und Beratungsstelle TERRA in Neukölln. Psychische Probleme kennt er aus eigener Erfahrung und besann sich nach seiner Krise auf sein altes Hobby, das Malen. Er sagt von sich: "Ich könnte den ganzen Tag malen." Als Kursleiter kann er beides miteinander verbinden, seine Liebe zum Malen und ein soziales Engagement.


Sylvie Kempf

Sylvie Kempf bildet in ihrem Betrieb selbst junge Erwachsene aus. Im Rahmen ihres freiwilliges Engagements unterstützt sie unser Mentoring-Projekt "Ausblicke" und steht Jugendlichen als Mentorin zur Seite. Zur Zeit begleitet und unterstützt sie eine junge Frau inm ersten Ausbildungsjahr: Bei dem Schreiben von Berichten, dem Klären von Fragen, bei Organisatorischem oder einfach, wenn ein offenes Ohr gebraucht wird. Damit erleichtert sie ihrem Mentee den Start ins Berufsleben und verhindert einen möglichen Ausbildungsabbruch. 


Helga Mattig

Helga Mattig ist Vorsitzende unseres Bezirksverbandes Steglitz und engagiert sich aktuell für den Nachbarschaftstreff in der Klingsorstraße - vor allem für Ältere und Hilfebedürftige. Dabei setzt sie sich für Generationenbegegnungen und ein aktives und gesundes Altern ein. Gymnastikgruppen, Gedächtnistraining, Literaturgruppe und Unterstützung bei Behördengängen gehören zum Angebot.
In 2015 wurde Helga Mattig für ihren unermüdlichen Einsatz, der bereits seit über 20 Jahren vielen Menschen hilft, die Berliner Ehrennadel verliehen.


Angelika Stoller

Die gelernte Reisebürofrau Angelika Stoller wurde von unserem Freiwilligenmangagement in das Selbsthilfe- und Stadtteilzentrum Reinickendorf vermittelt und übernahm dort in 2004 die Leitung eines Familiencafés für Mütter mit Vorschulkindern. Seit 2009 betreut sie nun mit großer Freude die Sprachgruppe. Hier treffen sich Menschen aus Russland, Usbekistan, Angola und der Türkei zum wöchentlichen Austausch. Man übt gemeinsam die deutsche Sprache, gibt sich Tipps zu Behördenvorgängen oder Kindererziehung und kann jederzeit eigene Themenvorschläge einbringen. 


Emma Teworte

Die 16-jährige Schülerin Emma Teworte besucht einmal in der Woche eine Bewohnerin unseres Pflegewohnheims Alt-Treptow. Die erzählt ihr von schönen und schweren Zeiten, manchmal liest Emma Teworte ihr etwas vor oder es wird gemeinsam gespielt. Emma Teworte ist aktiv und hat viele Interessen. Sie wächst bilinguauf auf, ihre Mutter kommt aus England, ihr Vater aus Deutschland. "Mit älteren Menschen zu reden ist für mich mediativ, es setzt mein junges Leben in eine andere Perspektive und das tut mir gut", reflektiert die Schülerin.

Drei weitere Engagierte stellen wir Ihnen in kurzen Filmen auf der Seite "Freiwilliges Engagement" vor.

Engagieren Sie sich im UNIONHILFSWERK. Nehmen Sie gern Kontakt auf! Wir freuen uns auf Sie und nehmen uns Zeit.

Seitennummer: 00171
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