Würdevolles Lebensende hochbetagter Menschen

Geschäftsführer Bernd Neumann unterzeichnet Charta

Geschäftsführer Bernd Neumann unterzeichnete am 28. April 2017 im Rahmen des 3. Bürgertags zur AltersHospizarbeit die Handlungsempfehlungen der „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland.“

Die Handlungsempfehlungen zur Umsetzung der „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“ sollen eine Orientierung dafür geben, wie Palliative Geriatrie und AltersHospizarbeit in die Praxis übernommen werden können. Voraussetzung hierfür ist ein Konsens über das grundsätzliche Verständnis über die Qualität einer hospizlich-palliativ ausgerichteten Altenpflege. Die Verantwortung liegt bei gesundheitspolitischen Akteuren, in der Politik und Verwaltung, bei der Gesellschaft insgesamt und selbstverständlich auch bei Trägern und Einrichtungen.

Heute zeigen sich bereits vielfach gelungene Beispiele der Einführung und Gestaltung von Hospizkultur und Palliativkompetenz in Pflegeheimen und -diensten. Auch das UNIONHILFSWERK trägt seit 1996 mit Angeboten und Projekten der Zentralen Anlaufstelle Hospiz (ZAH) und des Kompetenzzentrums Palliative Geriatrie (KPG) mit dazu bei, AltersHospizarbeit und Palliative Geriatrie praktisch umzusetzen. Vor diesem Hintergrund ist es naheliegend, dass die Unionhilfswerk Senioren-Einrichtungen gGmbH und die Ambulante Dienste gGmbH diese Charta unterzeichnet haben und die hierin formulierten Handlungsempfehlungen nachhaltig umsetzen werden.

Im Rahmen des 3. Bürgertages zur AltersHospizarbeit fanden wieder zahlreiche Veranstaltungen statt, so ein „Letze-Hilfe-in-Berlin-Kurs“, eine palliativgeriatrische Stadtrundfahrt – die tour de palliativ -  sowie Vorträge, eine Ausstellung und eine Filmpräsentation. Die Stadtrundfahrt erlebte ihre Premiere und wird fester Bestandteil des Angebotes vom KPG und ZAH für Berliner Bürger.

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