Richard-von-Weizsäcker-Journalistenpreis

der Unionhilfswerk-Förderstiftung

Um die Themen "Sterben, Tod und Trauer" in den Medien zu fördern und diesen mehr gesamtgesellschaftliche Beachtung zu verschaffen, lobt die Unionhilfswerk-Förderstiftung alle zwei Jahre einen Journalistenpreis aus.

Der mit insgesamt 10.000 Euro datierte Preis berücksichtigt gleichberechtigt Beiträge aus Print, Hörfunk, Online und Fernsehen. Die Preisträger werden durch eine Fachjury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Dr. Wolfgang Huber, dem ehemaligen Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, ermittelt.

Die Preisverleihung findet traditionell in der Bertelsmann-Hauptstadtrepräsentanz, Unter den Linden 1, statt. Die Auszeichnung wird seit 2006 verliehen. Im Jahr 2012 wurde der Preis in "Richard-von-Weizsäcker-Journalistenpreis der Unionhilfswerk-Förderstiftung" umbenannt.

Die Resonanz auf die Ausschreibung nimmt dabei kontinuierlich zu: Ein schönes Signal, das zeigt, dass diese wichtigen Themen immer stärker in den Medien und somit im Bewusstsein der Menschen ankommen.

Hier gelangen Sie zu den zurückliegenden Preisverleihungen.

Journalistenpreis 2018

Das Motto des diesjährigen Richard-von-Weizsäcker-Journalistenpreises lautete „‘Wie hältst du das eigentlich aus‘ – Perspektiven von Pflegenden und Pflegebedürftigen am Lebensende“.

Der Preis war damit in diesem Jahr den Pflegenden und Pflegebedürftigen gleichermaßen gewidmet.

In Deutschland sind rund 2,9 Millionen Menschen auf Pflege angewiesen. 73 % werden zu Hause versorgt, vor allem von Angehörigen, 27 % in Heimen.
Pflege ist mit den unterschiedlichsten Erfahrungen und Gefühlen verbunden – für beide Seiten. Mit ihr einher gehen Erwartungen und Hoffnungen, Enttäuschungen und Bereicherungen, aber auch Belastung und Überforderung.

Es ging um Geschichten, die von Erwartungen und Hoffnungen, von Enttäuschungen und Bereicherungen, von Nähe und Distanz aber auch von persönlichen Grenzen erzählen.

Berücksichtigt wurden Beiträge aus Print, Hörfunk, Online und Fernsehen, die zwischen dem 1. Januar 2017 und 31. Mai 2018 erschienen sind. Einsendeschluss war der 1. Juni 2018.

Die feierliche Preisverleihung fand am 06. November 2018 in der Bertelsmann Hauptstadtrepräsentanz statt.

Vorsitzender der Journalistenpreis-Jury war auch in diesem Jahr Altbischof Prof. Dr. Dr. Wolfgang Huber. Ihm zur Seite standen erfahrene Medienvertreterinnen und Medienvertreter wie die langjährige Abendschau-Moderatorin Cathrin Böhme, der RBB-Moderator Alexander Dieck, die Chefredakteurin der Berliner Morgenpost Christine Richter, der Ehrenvorsitzende der Berliner Pressekonferenz Lutz Krieger und die Journalistin Georgia Tornow.

 

1. Preis
Kathrin Runge | "Kleine mit großer Last" / " Ich bin auch daran gewachsen" | F.A.S.

2. Preis
Dominic Egizzi | "Abschied vom Leben - Letzte Fahrt mit dem Wünschewagen" | ARTE

3. Preis
Karl Grünberg | "Nachruf auf Katrin und Elias Linus Eichelbaum" | Tagesspiegel

Herzlichen Glückwunsch den Preisträgern!

Ansprechpartnerin

Frau Gina Schmelter, Pressereferentin und -sprecherin, Redakteurin

030 / 4 22 65 -813
030 / 4 22 65 -800

Unionhilfswerk
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Pressearbeit, Redaktion der "Wir für Berlin"

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