Richard-von-Weizsäcker-Journalistenpreis

Um die Themen "Sterben, Tod und Trauer" in den Medien zu fördern und ihnen mehr gesamtgesellschaftliche Beachtung zu verschaffen, lobt die Unionhilfswerk-Förderstiftung alle zwei Jahre einen Journalistenpreis aus.

Im Jahr 2026 steht der Preis unter dem Motto „Gemeinsam mehr Wir - neue Wege aus der Einsamkeit“. Einsamkeit ist ein drängendes gesellschaftliches Problem. Bereits 2022 hat die Unionhilfswerk-Förderstiftung dieses Thema mit ihrem Journalistenpreis aufgegriffen. Nun, vier Jahre später, ziehen wir Bilanz: Welche politischen, sozialen und medialen Entwicklungen zeigen Wirkung? Wie geht es alten Menschen am Lebensende damit? Und wo bleibt die Einsamkeit trotz aller Aufmerksamkeit bestehen?

Gemeinsam mehr wir - neue Wege aus der Einsamkeit

Im Fokus 2026: Der Wandel im Umgang mit Einsamkeit

Der Richard-von-Weizsäcker-Journalistenpreis 2026 würdigt Beiträge, die die gesellschaftlichen Entwicklungen und neue Ansätze im Kampf gegen die Isolation beleuchten. Wir suchen Geschichten, die zeigen, wie Politik, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und der Einzelne heute der Einsamkeit begegnen und welche innovativen Wege und Strukturen dabei entstehen.

Eckdaten zur Ausschreibung

Ausschreibung: Start am 1. Januar 2026, Einsendeschluss am 1. Juli 2026.

Veröffentlichungszeitraum: Eingereicht werden können Arbeiten, die zwischen dem 1. Januar 2025 und dem 30. Juni 2026 in Print, Online, Hörfunk oder Fernsehen erschienen sind.

Preisverleihung: Die feierliche Verleihung findet am 25. November 2026 in Berlin statt.

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"Gemeinsam mehr Wir – neue Wege aus der Einsamkeit. Das Crazy?!"

Sonderpreis für junge Autor*innen

"Gemeinsam mehr Wir – neue Wege aus der Einsamkeit. Das Crazy?!" In diesem Jahr laden wir schreibbegeisterte Schüler*innen und junge Autor*innen ein, sich mit dem Thema Einsamkeit auseinanderzusetzen.

Über den Richard-von-Weizsäcker-Journalistenpreis

Der mit insgesamt 10.000 Euro dotierte Preis berücksichtigt gleichberechtigt Beiträge aus Print, Hörfunk, Online und Fernsehen. Die Preisträger*innen werden durch eine Fachjury unter dem Vorsitz von Bischof Dr. Christian Stäblein, geistlicher Leiter der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, ermittelt.

Die Auszeichnung wird seit 2006 verliehen. Im Jahr 2012 wurde der Preis in „Richard-von-Weizsäcker-Journalistenpreis“ umbenannt.

Die Resonanz auf die Ausschreibung nimmt dabei kontinuierlich zu: Ein schönes Signal, das zeigt, dass diese wichtigen Themen immer stärker in den Medien und somit im Bewusstsein der Menschen ankommen.

 

Weiterführende Links

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Richard-von-Weizsäcker-Journalistenpreis

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Impressionen vergangener Preisverleihungen

Zurückliegende Preisverleihungen

2022 „Wege aus der Einsamkeit – Herausforderung für die Gesellschaft?“

1. Preis
Sylvia Liebsch | „Die Andersmacherin: Silverline“ | WDR-Fernsehen, Frau TV

1. Preis
Patrick Witte | „Weniger Stille in der Idylle“ | STERN, Gesund leben

3. Preis
Benjamin Hindrichs | „Was gegen Einsamkeit hilft? Gesetze!“ | Krautreporter (Online)

2020 "Ich bin für dich da. Werde ich morgen noch gut versorgt?"

1. Preis
Nancy Fischer und Lan-Na Grosse | „Die Pflegeklasse“ | ZDF-Mittagsmagazin

2. Preis
Fabian Franke | „Frau Hartmann kommt halb acht“ | taz am Wochenende

3. Preis
Katja Döhne | „VERGISSMEINNICHT – Der richtige Umgang mit Dementen?“ (Demenzdorf in Tönebön) | Y-Kollektiv (YouTube)

2016 „Du sollst Vater und Mutter ehren – Pflegende Angehörige zwischen Aufgabe und Aufgeben.“

1. Preis
Nikolas E. Fischer „Wenn einen der Schlag trifft“ | KiRaKa, Kinderkanal WDR

2. Preis
Wolfgang Thielmann „Heim statt Heimat“ | Die ZEIT

3. Preis
Judith Luig „Wo ist mein Vater geblieben?“ | Berliner Morgenpost

2012 "Alt und dement - und dennoch in Würde leben und sterben"

1. Preis
Dr. Sigrid Faltin „Letzte Saison – Wenn es Zeit ist zu sterben“ | ARD

2. Preis
Axel Svehla „Festgeschnallt und ausgeliefert – Zwangsfixierungen im Pflegeheim“ | ARD

3. Preis
Rafaela von Bredow, Annette Bruhns, Manfred Dworschak, Laura Höflinger, Anna Kistner, Conny Neumann „Zu Blau der Himmel“ | Spiegel

2008 "... und plötzlich hatte ich keine Angst mehr!"

1. Preis
Claudia und Günter Berghaus „Das geliebte Leben“ | 3sat

2. Preis
Alexandros Stefanidis „Ein Leben nach dem Tod“ | Süddeutsche Zeitung Magazin

3. Preis
Susanne Pfaller-Segator „Primi Passi – den Tod eines Kindes überleben“ | Bayern2 Radio

2024 „Assistierter Suizid – Das Grundrecht auf selbstbestimmtes Sterben“

1. Preis
Tina Soliman, Torsten Lapp | „Sterbehilfe: Harald Meyer kämpft um seinen Tod“ | ARD/NDR

2. Preis
Catrin Boldebuck, Ingrid Eißele | „Nicht die Krankheit bestimmt, wann Schluss ist, sondern ich“ | Stern

3. Preis
Marius Elfering | „Ich sage also heute schon: Tschüss!“ | Deutschlandfunk Kultur

2024 "Alter, was geht am Lebensende" - Sonderpreis für junge Autor*innen

1. Preis
Clara Christ | „Der Tod und mein Musiklehrer“

2. Preis
Annouk Hillebrandt |  „Die drei weisen Männer“

3.Preis
Ida Schwarzenberger | „Zu jung“

2018 „Wie hältst du das eigentlich aus – Perspektiven von Pflegenden und Pflegebedürftigen am Lebensende“

1. Preis
Kathrin Runge | „Kleine mit großer Last“ / “ Ich bin auch daran gewachsen“ | F.A.S.

2. Preis
Dominic Egizzi | „Abschied vom Leben – Letzte Fahrt mit dem Wünschewagen“ | ARTE

3. Preis
Karl Grünberg | „Nachruf auf Katrin und Elias Linus Eichelbaum“ | Tagesspiegel

2014 "Bis dass der Tod uns scheidet - Beziehungen am Lebensende"

1. Preis
Christoph Cadenbach „Luna & Pascal“ | Süddeutsche Zeitung Magazin

2. Preis
Tobias Henkenhaf „Eine letzte Runde noch – Erfahrungen am Lebensende“ | Bayern 2

3. Preis
Kathrin Runge „Schön, dass du da warst, mein Sohn“ | Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

2010 "...lass uns darüber reden!"

1. Preis
Jule Sommer und Udo Kilimann „Mein Wille geschehe“ | ARD

2. Preis
Gabi Stief „Der letzte Wille“ | Hannoversche Allgemeine Zeitung

3. Preis
Birgit Lutz-Temsch „Am Schlimmsten ist die Liebe“ | Süddeutsche Zeitung

2006 "Würdevoll und selbstbestimmt... bis zuletzt"

1. Preis
Heidi und Bernd Umbreit „Zeit, die mir noch bleibt“ | ARD/WDR

2. Preis
Miriam Opresnik „Kein Mensch soll alleine sterben müssen“ | Hamburger Abendblatt

3. Preis
Dr. Elke Winkelhaus „Sterbebegleitung mit Musik“ | Hörfunk

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