Unionhilfswerk-Förderstiftung

Seit 2004 engagiert sich die Unionhilfswerk-Förderstiftung gemäß ihrer Förderschwerpunkte insbesondere für die Förderung der AltersHospizarbeit sowie der Mobilität von Menschen mit Behinderung.

Unser Förderschwerpunkte

AltersHospizarbeit

Demografischer Wandel, neue Familienstrukturen und erweiterte medizinische Möglichkeiten haben das Sterben in Deutschland in unserer Gesellschaft grundlegend verändert. Trotz des weit verbreiteten Wunsches nach einem natürlichen Abschied und einem Sterben in Geborgenheit gehen die meisten Menschen ihren letzten Weg allein, im Krankenhaus und/oder unter Aufbietung intensiver medizinischer Maßnahmen.

Das Unionhilfswerk setzt sich in allen seinen Wirkungsbereichen dafür ein, dass Menschen an der Grenze ihres Lebens nicht an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. Die Unionhilfswerk-Förderstiftung fördert die persönliche und gesellschaftliche Auseinandersetzung mit den Themen Sterben, Tod und Trauer.

Unter anderem werden seit 2005 freiwillige Mitarbeiter zu Sterbebegleitern geschult. Dieser acht Monate dauernde Kurs bereitet die Freiwilligen intensiv auf ihre Aufgabe vor. Im Rahmen ganzheitlicher Betretreuungskonzepte für schwerstkranke und hochbetagte Menschen am Lebensende stehen freiwillige Sterbebegleiter unterstützend zur Seite, auch für Angehörige und Pflegekräfte.

Der Wunsch, in vertrauter Umgebung zu sterben, kann mit Hilfe von Schmerztherapie und Symptomkontrolle sowie in engem Zusammenwirken aller Berufsgruppen (Ärzte, Pflegekräfte, Seelsorger, Hospizmitarbeiter und -helfer sowie Sozialarbeiter) sowie nahe stehenden Personen fast immer erfüllt werden.
Die Gesamtkosten für die Qualifizierung von 20 freiwilligen Sterbebegleitern belaufen sich auf ca. 10.000,- Euro. Die Unionhilfswerk-Förderstiftung setzt jede Spende für diesen Zweck direkt für die Schulungskosten ein.

Mobilität

Den Abstand zum Alltag zu gewinnen durch einige schöne Urlaubstage – das ist auch für Menschen mit Behinderung ein wichtiges Bedürfnis. Viele von ihnen benötigen allerdings einen hohen Aufwand an Betreuung und Hilfestellung. Für geschulte Reisebegleiter oder für Mobilitätshilfen reicht das vorhandene Geld oft nicht aus. Die Unionhilfswerk-Förderstiftung ermöglicht durch Bezuschussung Maßnahmen zur Erholung und Rehabilitation für Menschen mit Behinderung.

Da die Unionhilfswerk-Förderstiftung nur begrenzte Mittel für eine Ausschüttung zur Verfügung hat, wurden von den Stiftungsgremien für die Vergabe von Mitteln Parameter festgelegt. Anträge, die sich auf den Kauf von behindertengerechten Fahrzeugen beziehen, können wir deshalb leider nicht berücksichtigen.

Ihre Hilfe für unsere Förderstiftung

Unterstützen auch Sie die Arbeit der Unionhilfswerk-Förderstiftung! Mit Geld- oder Zeitspenden tragen Sie dazu bei, dass wir individuelle Lebensqualität für die Betroffenen gestalten können. Zusammen können wir unsere Gesellschaft lebenswerter und menschlicher machen.

Die Unionhilfswerk-Förderstiftung ist vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt und dadurch berechtigt, für Spenden Zuwendungsbestätigungen auszustellen.
Alle Spenden werden unmittelbar für den Stiftungszweck eingesetzt. Spender und Zustifter können den genauen Nutzungszweck ihrer Spende bzw. Zustiftung im Rahmen der Stiftungstätigkeit vorab bestimmen.

Ansprechpartner*innen

Gesine Hanebuth (ehem. Schubert)

Leiterin Unternehmenskommunikation

030 / 4 22 65-810

030 / 4 22 65-800

Unionhilfswerk Sozialeinrichtungen gemeinnützige GmbH

Unternehmenskommunikation
Schwiebusser Straße 18
10965 Berlin

Aktuelle Spendenprojekte

Letzte-Hilfe-Kurs

Im Letzte-Hilfe-Kurs schulen wir Bürger darin , in Lebensendsituationen nicht wegzuschauen, sondern für sterbende Menschen und deren Nahestehende da zu sein, da zu bleiben. Wir wollen Mut machen, sich auch mit den „letzten Dingen“ zu beschäftigen.
Letzthelfer verfügen über Basiswissen, Orientierung und einfache Handgriffe. Denn die Begleitung sterbender Menschen sowie die Information zu Verstorbenen ist keine Spezialdisziplin, sondern ein wunderbares Angebot von Mitmensch zu Mitmensch, das auch von Laien an die Nachbarschaft oder Familie weitergegeben werden kann.

Das Kompetenzzentrum Palliative Geriatrie vermittelt Ihnen hierfür ein Handwerkszeug, mit dem Sie sich sterbenden Menschen ohne Ängste und Unsicherheiten zuwenden können. Denn Zuwendung ist das, was wir alle am Lebensende brauchen.

Unser eintägiger Kurs beinhaltet vier Schwerpunkte:

  • Sterben als Teil des Lebens
  • Vorsorgen und Entscheiden
  • körperliche, psychische, soziale und existenzielle Nöte
  • Abschied nehmen vom Leben

Weiterführende Links

Palliativ-geriatrischer Konsiliardienst PGKD

Seit 2015 ermöglicht unsere Stiftung durch ihre Förderung das Projekt „palliativ-geriatrischer Konsiliardienst“ für die AltersHospizarbeit in den Pflegewohnheimen.

Der „palliativ-geriatrische Konsiliardienst“ (PGKD) berät und unterstützt als „Sorge-Team“ in unseren Pflegewohnheimen. Ziel ist es, hauptamtliche pflegerisch-medizinische Betreuung mit ehrenamtlicher psychosozialer Sterbebegleitung für Heimbewohner und deren Nahestehende zu verknüpfen. Eine palliativ-geriatrisch versierte Schwester sowie ein palliativ-geriatrisch erfahrener Arzt begleiten und beraten vor Ort – speziell ausgerichtet auf die Symptome und Bedürfnisse des Alters und die Bedingungen in der vollstationären Altenpflege.

Über die nötige pflegerische Versorgung hinaus, soll die Sorge für ein lebenswertes und würdevolles Leben bis zuletzt auch in der Altenpflege zur Selbstverständlichkeit werden.

Weiterführende Links

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Vorstand & Beirat

Ehrenamtlich tätiger Vorstand

Wolfgang Grasnick | Vorsitzender

Ursula Ehrhardt | Stellvertretende Vorsitzende

Gesine Schubert | Mitglied

Ute Dietrich | Mitglied

Ehrenamtlich tätiger Beirat

Eberhard Diepgen | Vorsitzender

Astrid Reich | Stellvertretende Vorsitzende

Dieter Krebs | Mitglied

Helmut Kugler | Mitglied

Katrin Vogel | Mitglied

Dr. Thomas Georgi | Mitglied

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